FARITEC / GETRÄNKEINDUSTRIE

Wasserrecycling für die FlaschenreinigungBetriebskosten senken.
Ressourcen bewahren.

Sie reinigen Mehrwegflaschen. Wir prüfen, wie sich das entstehende Prozessabwasser mit einer individuell ausgelegten Containerlösung aufbereiten und für geeignete Anwendungen wiederverwenden lässt.

Für Mineralbrunnen, Brauereien und GetränkeabfüllerTechnische Auslegung nach Wasseranalyse
PROZESSWASSER WEITERDENKEN01 — 03
01 / BESTEHENDE FLASCHENREINIGUNG
Geeignete Prozessabwasserströme
Blauer FARITEC-Bioreaktor-Container beim Transport per Kran
02 / FARITEC CONTAINER · ORIGINALAUFNAHME
03 / Qualität vor RückführungWiederverwendung nur nach individueller Prüfung

Schematische Zuordnung zum Anwendungsfall. Keine Darstellung einer realisierten Getränkeanlage.

02 / DER WIRTSCHAFTLICHE HEBEL

Die Kosten verstecken sich
im Wasserverbrauch.

Jede Schicht benötigt Frischwasser. Nach der Flaschenreinigung verlassen wertvolle Wassermengen den Betrieb als Abwasser. Entscheidend ist, welchen Teil dieses Stroms Sie wirtschaftlich erneut nutzen können.

01

Bezug & Entsorgung

Sie bezahlen Wasser beim Bezug und häufig erneut bei der Einleitung. Eine geeignete Kreislaufführung kann beide variablen Kostenpositionen verringern.

02

Energie & Betrieb

Wasser wird je nach Prozess erwärmt, gepumpt und behandelt. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung muss deshalb auch den zusätzlichen Aufwand der Aufbereitung berücksichtigen.

03

Verfügbarkeit & Planung

Ein geringerer Frischwasserbedarf kann die Ressourcenabhängigkeit reduzieren. Für die Produktion bleiben sichere Wasserqualität und verlässliche Versorgung entscheidend.

Innenraum des FARITEC-Containers mit Behälter, Pumpe und SteuerungFARITEC / EINBLICK IN DIE ANLAGENTECHNIK
03 / DIE CONTAINERLÖSUNG

Ihre Flaschenwaschanlage.
Ergänzt um einen
geplanten Wasserkreislauf.

Der FARITEC-Container bündelt Wasseraufbereitung in einem kompakten, modularen System. Für Ihren Getränkebetrieb wird geprüft, welche Teilströme geeignet sind, welche Verfahren benötigt werden und wo sich das Wasser sinnvoll wieder einsetzen lässt.

Die Anlage wird auf Wasserbelastung, Zielqualität und vorhandene Infrastruktur ausgelegt. So entsteht eine konkrete Entscheidungsgrundlage für Integration, Frischwasserbedarf und mögliche Abwasserkosten.

  • Modularer Containeraufbau
  • Individuelle Planung der Wasserströme
  • Abgestimmte Einbindung in bestehende Prozesse
5–15 m³/h

Veröffentlichter Leistungsbereich des allgemeinen FARITEC-Containerkonzepts. Der erreichbare Durchsatz bei Flaschenwaschabwasser muss anhand Ihrer Analytik bestätigt werden.

Das allgemeine Containerkonzept kennenlernen
04 / VOM ABWASSER ZUR ZWEITEN NUTZUNG

Ein Wasserstrom.
Sechs klare Prüfschritte.

Die Prozessgrafik zeigt das Prinzip. Welche Stufen tatsächlich nötig sind, entscheidet die Analyse Ihres Wassers und der vorgesehenen Wiederverwendung.

  1. 01

    Flaschen reinigen

    Ihre bestehende Flaschenwaschanlage reinigt die Mehrwegflaschen. Sie bestimmt die anfallenden Wasserströme.

  2. 02

    Wasserströme erfassen

    Mengen, Belastung und Temperatur werden analysiert. Geeignete Teilströme werden von ungeeigneten getrennt.

  3. 03

    Dem Container zuführen

    Die ausgewählten Ströme gelangen über eine geplante Anbindung und gegebenenfalls Pufferung zur Aufbereitung.

  4. 04

    Bedarfsgerecht aufbereiten

    Mechanische und gegebenenfalls biologische Stufen behandeln das Wasser entsprechend der konkreten Auslegung.

  5. 05

    Zielqualität überprüfen

    Qualitätskontrolle und gegebenenfalls weitere Stufen sichern die Anforderungen des vorgesehenen Einsatzes ab.

  6. 06

    Geeignet wiederverwenden

    Nur für technisch und hygienerechtlich geprüfte Anwendungen wird Wasser zurückgeführt. Andere Ströme bleiben getrennt.

05 / INVESTITION MIT ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE

Weniger Wasser beziehen.
Die Gesamtkosten verstehen.

Ein hoher Rückführanteil allein macht noch keine wirtschaftliche Anlage. Relevant ist, was nach Betriebskosten übrig bleibt und welche Investition dafür erforderlich ist.

Vermeidbare Kosten ermitteln

Gemessene Wassermengen und tatsächlich vermeidbare Gebühren zeigen das Brutto-Potenzial. Fixkosten und nicht nutzbare Wasserströme bleiben außen vor.

Aufbereitungsaufwand einbeziehen

Strom, Wartung, Analytik, mögliche Chemikalien und Reststoffentsorgung bestimmen die laufenden Kosten. Sie gehören in jede belastbare Betrachtung.

Investition bewerten

Mit technischer Auslegung und konkretem Angebot lassen sich langfristige Wirtschaftlichkeit und Amortisation beurteilen. Eine pauschale Einsparquote ersetzt diese Prüfung nicht.

06 / IHRE WASSERBILANZ

Was könnte Ihr Wasser
im Kreislauf wert sein?

Verändern Sie die Beispielwerte für Ihren Betrieb. Die vorausgefüllten Werte sind frei gewählte Annahmen, keine Branchenwerte und keine Leistungszusage.

UNVERBINDLICHE MODELLRECHNUNGNetto-Betriebskosteneinsparung vor Investition24.000 €/Jahr

Zusätzliche Betriebskosten sind noch nicht berücksichtigt. Das Ergebnis entspricht dem Brutto-Potenzial.

Flaschen pro Jahr
40.000.000
Bisheriger Wasserverbrauch
12.000 m³/Jahr
Rechnerisch rückführbar
4.800 m³/Jahr
Verbleibender Frischwasserbedarf
7.200 m³/Jahr
Potenziell vermiedene Kosten
24.000 €/Jahr
Individuelle Wirtschaftlichkeitsanalyse anfordern
Formeln, Annahmen und Grenzen der Modellrechnung
  1. Flaschen/Jahr = Flaschen/Stunde × Stunden/Tag × Produktionstage/Jahr.
  2. Wasser/Jahr in m³ = Flaschen/Jahr × Liter/Flasche ÷ 1.000.
  3. Rückführbare Menge = Wasser/Jahr × geeigneter Anteil ÷ 100 × Wiederverwendungsquote ÷ 100.
  4. Verbleibender Frischwasserbedarf = bisheriger Verbrauch − rückführbare Menge.
  5. Vermiedene Kosten = rückführbare Menge × variable Wasser- und Abwasserkosten je m³.
  6. Netto-Betriebskosteneinsparung = vermiedene Kosten − zusätzliche Betriebskosten/Jahr.

Verwenden Sie den gemessenen Frischwasserverbrauch der Flaschenreinigung, nicht den gesamten internen Umlauf. Das Modell nimmt an, dass jede rückgeführte Menge Frischwasser und dieselbe gebührenpflichtige Abwassermenge ersetzt. Abweichende Gebühren, Abschlämmung, Verluste, Qualität und tatsächlicher Wiederverwendungsbedarf sind separat zu prüfen. Fixgebühren werden nicht eingespart.

Zusätzlicher Strom, Chemikalien, Wartung, Analytik und Reststoffentsorgung gehören in die Betriebskosten. Ohne diese Angaben kann das Ergebnis zu hoch sein. Investition, Finanzierung, Steuern sowie mögliche Wärmeeffekte sind nicht eingerechnet. Eine Amortisationsdauer wird deshalb nicht ausgewiesen. Eingaben werden nur im Browser berechnet und nicht automatisch mit der Kontaktanfrage übertragen.

07 / WARUM FARITEC?1992

Beginn der Unternehmenshistorie
mit Fariwar Umwelttechnik.

Unsere Geschichte

Erfahrung mit Wasser.
Ein Konzept für Ihren Betrieb.

Die FARITEC-Unternehmenshistorie begann mit Anlagen zur Wiederaufbereitung organisch belasteter Industrieabwässer. Dieses technische Fundament verbindet FARITEC heute mit modularen Containersystemen und individueller Anlagenplanung.

Verfahren nach Bedarf

Biologische Aufbereitung ist Teil des Technologieportfolios. Ob sie für Ihren Wasserstrom geeignet ist, wird fachlich geprüft.

Integration mit Blick auf den Betrieb

Wassermengen, Schnittstellen und Produktionsabläufe werden gemeinsam betrachtet – von der Beratung bis zur Projektplanung.

08 / FÜR BETRIEBE MIT MEHRWEG

Vier Branchen.
Eine relevante Wasserfrage.

Überall dort, wo industriell Mehrwegflaschen gereinigt werden, lohnt eine genaue Wasserbilanz. Die Eignung der Aufbereitung bleibt eine Frage des konkreten Prozesses.

Mineralwasserhersteller

Kontinuierliche Mehrwegabfüllung erzeugt planbare Wasserströme. Die Prüfung konzentriert sich auf geeignete Teilströme aus der Reinigung, getrennt vom Produktwasser.

Brauereien

Organische Rückstände und Reinigungsmedien prägen die Wasserqualität. Eine differenzierte Erfassung zeigt, welche Ströme sich aufbereiten lassen.

Getränkeabfüller

Unterschiedliche Produkte und Schichtmodelle verlangen eine belastbare Wasserbilanz. Ziel ist eine zum Betrieb passende Wiederverwendung.

Erfrischungsgetränke & Säfte

Produktwechsel und wechselnde Belastungen müssen in die Auslegung einfließen. Geeignete Kreisläufe können den Frischwasserbedarf verringern.

09 / VON DER IDEE ZUR INTEGRATION

Planbar beginnt
mit den richtigen Daten.

Für den Einstieg reichen eine Beschreibung Ihrer Flaschenwaschanlage, Verbrauchsdaten und Ihre Ziele. Gemeinsam legen wir fest, welche Analysen für eine tragfähige Lösung fehlen.

Projekt mit FARITEC besprechen
  1. 01

    Betrieb verstehen

    Im Erstgespräch erfassen wir Ihre Flaschenreinigung, Ziele und bisherigen Verbrauchsdaten.

  2. 02

    Wasser analysieren

    Mengen, Lastspitzen, Zusammensetzung und zeitliche Schwankungen bilden die Planungsgrundlage.

  3. 03

    Wiederverwendung prüfen

    Gemeinsam mit Ihren Fachverantwortlichen werden geeignete Einsatzbereiche und Qualitätsanforderungen bewertet.

  4. 04

    Konzept und Kosten vergleichen

    Technik, laufende Kosten und Investition werden in einer nachvollziehbaren Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zusammengeführt.

  5. 05

    Integration planen

    Aufstellort, Leitungsführung, Schnittstellen und ein mit Ihrer Produktion abgestimmter Ablauf werden festgelegt.

  6. 06

    In Betrieb nehmen und begleiten

    Inbetriebnahme, Überwachung und Betreuung werden passend zur Anlage und zum vereinbarten Leistungsumfang geplant.

10 / GUTE FRAGEN VOR DER INVESTITION

Was Entscheider
wissen möchten.

Wie funktioniert Wasserrecycling bei der Flaschenreinigung?

Geeignete Teilströme aus der bestehenden Flaschenwaschanlage werden getrennt erfasst und einer Aufbereitung zugeführt. Je nach Belastung kommen mechanische, gegebenenfalls biologische und zusätzliche Verfahrensstufen infrage. Erst nach Prüfung der erreichten Qualität und des vorgesehenen Einsatzes kann das Wasser betrieblich wiederverwendet werden. FARITEC liefert dabei die Wasseraufbereitung; die Flaschenreinigung bleibt Aufgabe Ihrer vorhandenen Maschine.

Welche Wassermengen lassen sich wiederverwenden?

Entscheidend sind nicht allein die Flaschen pro Stunde, sondern der gemessene Wasserverbrauch, die Zusammensetzung der einzelnen Abwasserströme und der zeitgleiche Bedarf an geeignetem Betriebswasser. Konzentrierte Laugen, Reinigungschemikalien oder stark schwankende Belastungen können eine getrennte Behandlung erfordern. Die Rückführmenge ergibt sich erst aus Wasserbilanz, Analytik und Auslegung.

Welche Einsparungen sind realistisch?

Eine belastbare Zahl benötigt Ihre Verbrauchsdaten, tatsächlich vermeidbare Wasser- und Abwassergebühren sowie die zusätzlichen Betriebskosten der Aufbereitung. Der Rechner zeigt eine Modellrechnung auf Basis Ihrer Annahmen. Pauschale Einsparquoten aus anderen Branchen sind für Flaschenwaschanlagen keine Zusage.

Kann die Anlage in eine bestehende Flaschenwaschanlage integriert werden?

Eine Integration ist projektbezogen zu prüfen. Dazu werden Entnahmepunkte, getrennte Leitungen, Puffervolumen, Stellfläche, Schnittstellen und die Anforderungen des Maschinenherstellers erfasst. Die Containerbauweise bündelt Aufbereitungstechnik in einem Modul. Umfang und Ablauf der Einbindung hängen von Ihrer Anlage ab; Stillstandszeiten werden in der Planung abgestimmt.

Ist das aufbereitete Wasser für alle Reinigungsschritte geeignet?

Nein. Eine Eignung für Endspülung, direkten Lebensmittelkontakt oder Getränkeherstellung darf nicht aus der Abwasseraufbereitung allein abgeleitet werden. Für jeden vorgesehenen Einsatz sind die erforderliche Wasserqualität, die hygienische Sicherheit und die rechtliche Zulässigkeit gesondert nachzuweisen. Ohne diese Bewertung ist keine solche Wiederverwendung vorgesehen.

Welche Hygieneanforderungen gelten?

Die Verwendung muss in das betriebliche Hygienekonzept eingebunden werden. Die Verordnung (EG) Nr. 852/2004, Anhang II, Kapitel VII, verlangt unter anderem, dass wiederaufbereitetes Wasser bei der Verarbeitung kein Kontaminationsrisiko darstellt; grundsätzlich gilt dabei Trinkwasserstandard, vorbehaltlich der dort geregelten behördlichen Bewertung. Nichttrinkwassersysteme sind getrennt zu führen. Qualitätsmanagement, Fachplanung und gegebenenfalls die zuständige Behörde müssen den konkreten Einsatz bewerten.

Welche Rolle spielen Wasseranalyse und Prozessqualität?

Die Analyse beschreibt unter anderem pH-Wert, Temperatur, Feststoffe, organische Belastung und relevante Reinigungsmittel. Für die Zielnutzung sind zusätzlich passende chemische und mikrobiologische Kriterien zu definieren. Schwankungen über Schichten und Reinigungszyklen müssen berücksichtigt werden. Daraus entstehen Behandlungskonzept, Überwachungsplan und Maßnahmen bei Qualitätsabweichungen.

Wie werden Containergröße und Durchsatz bestimmt?

Maßgeblich sind Spitzenzulauf, Tagesmenge, Belastung, notwendige Verweilzeiten und gewünschte Zielqualität. FARITEC veröffentlicht für sein allgemeines Containerkonzept 5–15 m³/h. Dieser Bereich ist keine bestätigte Leistung für Abwasser aus Ihrer Flaschenreinigung. Die passende Modulgröße und gegebenenfalls weitere Behandlungsstufen werden anhand Ihrer Wasseranalyse ausgelegt.

Für welche Getränkehersteller eignet sich die Prüfung?

Für Mineralbrunnen, Brauereien, Getränkeabfüller sowie Hersteller von Säften und Erfrischungsgetränken mit industrieller Mehrwegflaschenreinigung. Besonders relevant ist eine Prüfung bei kontinuierlichen Wasserströmen und einem geeigneten betrieblichen Wiederverwendungsbedarf. Ob eine technische und wirtschaftliche Lösung möglich ist, wird individuell ermittelt.

Wie lässt sich die Wirtschaftlichkeit berechnen?

Aus Flaschenleistung, Laufzeit und Frischwasserverbrauch je Flasche wird zunächst die jährliche Ausgangsmenge bestimmt. Davon werden der technisch geeignete Anteil und die angenommene Wiederverwendungsquote genau einmal angewendet. Die rückführbare Menge wird mit den vermeidbaren variablen Wasser- und Abwasserkosten bewertet. Nach Abzug der zusätzlichen Betriebskosten ergibt sich ein Modellwert vor Investition. Eine Amortisationsrechnung erfordert außerdem ein konkretes Angebot und belastbare laufende Kosten.

Fachlicher Bezug zur Wasserversorgung: Verordnung (EG) Nr. 852/2004, Anhang II, Kapitel VII. Die konkrete Anwendung ist betriebsspezifisch zu prüfen.

11 / DER NÄCHSTE SCHRITT

Ihre Flaschen laufen im Kreis.
Was ist mit Ihrem Wasser?

Wenn Sie große Mengen Mehrwegflaschen reinigen, verdient Ihr Wasserverbrauch einen genauen Blick. Lassen Sie prüfen, welche Mengen, Gebühren und Betriebskosten für Ihre individuelle Lösung entscheidend sind.

Jetzt Einsparpotenzial Ihrer Flaschenreinigung prüfen Direkt zum FARITEC-Kontakt
PERSÖNLICH FÜR SIE DA

Ihre Wasserbilanz beginnt mit einem Gespräch.

+49 6131 250 600info@faritec.eu
Weberstraße 10
55130 Mainz
Ansprechbüro Frankreich
+33 (0)6 26 71 01 67🇫🇷

Ihre Angaben werden zur Bearbeitung Ihrer Anfrage über FormSubmit an FARITEC übermittelt. Datenschutz